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Paice & York reviews  

Von Schlagzeugern und Musikern

ROCK: Ein Abend mit Ian Paice und Pete York im Mannheimer Capitol

Von unserem Mitarbeiter Mike Seifert "Wie viele Schlagzeuger sind hier?" Drei oder vier Dutzend Hände gehen im solide besuchten Mannheimer Capitol in die Höhe. "Und wie viele Musiker?" Einer meldet sich. - Der Ulk ist seit Jahrzehnten ein Running Gag unter Musikern: Trommler gelten nicht als zugehörig. Zwei der legendärsten Taktgeber der Rockmusik machen diesen Scherz gerne mit: Ian Paice (Deep Purple) und Pete York (Spencer Davis Group), beide seit über drei Dekaden im Geschäft, haben sich ihre nicht minder geschätzten Kollegen Miller Anderson (Gitarre) und Colin Hodgkinson (Bass) geschnappt, um mal was anderes zu machen.

Paice und York erzählen von Inspirationen, Einflüssen und ihren ersten Drum- Kits, tratschen Anekdoten aus ihrem bewegten Leben, Ian berichtet Lustiges aus seiner Zeit mit Whitesnake. Sie geben sich als das, was man Schlagzeugern oft nachsagt: als Witzbolde. York, der in den Neunzigern fürs Fernsehen die Serie "Super Drumming" moderierte, spricht eine drollige Mischung aus Deutsch und Englisch ("we are schwitzing"), Paice schraubt sich einen Bierglashalter an den Mikroständer.

Der "Abend mit Ian Paice und Pete York", wie die Veranstaltung angekündigt wurde, ist eine wundervolle Mischung aus Schlagzeug-Workshop, Fragestunde und Konzert. Da werden technische Details erklärt, Tipps gegeben und sensationelle Techniken vorgeführt. Paice zeigt einen einhändigen Wirbel auf der Snare, nennt seine bevorzugte Stimmung - scharfe, kurze Töne mit viel Power - und liefert eine mustergültige Definition für die Stellung des Drummers: "Der Schlagzeuger ist der Dirigent; seine Aufgabe ist es, eine Band musikalisch zusammenzuhalten."

Und Musik gibt's auch. Sie brillieren mal mit Edel-Soli, Paice als Vorzeige-Hardrocker, York als Jazz-Experte, mal serviert das gesamte Quartett souveräne Versionen von Paradenummern aus der jeweiligen Vergangenheit wie "Gimme Some Lovin'" (Spencer Davis Group) oder "Black Night" und "Smoke On The Water" (Deep Purple). Die Haudegen liefern Kabinettstückchen in Shuffle, Groove und Swing, und Hodgkinson und Anderson, obwohl "Nebenfiguren", lassen sich auf ihren Instrumenten auch nicht lumpen. Tenor der Gäste hinterher: Es hätten noch weit mehr als zwei Stunden sein dürfen.

© Mannheimer Morgen – 13.12.2001

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